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Kroatien - Wetter Kvarner Dalmatien und Kornaten

Die kroatische Küste ist geprägt von recht hohen Bergen unweit der Küste, was landschaftlich sehr schön ist, aber zu recht gefährlichen Wettersituationen führen kann.

Im Norden können hohe und dunkle Wolken über den bergen auftauchen, dann ist höchste Vorsicht und schnelle Verholen an einen sicheren Ankerplatz für die Yacht oder besser in eine Marina geboten, denn die gefürchtete BORA hat schon viele Freizeitskiper und Urlaubsyachtcharterer heftig aus ihren Träumen gerissen und es sind schon einige Schiffe in solch einem Sturm verloren gegangen.

Kaum weniger gefährlich ist der Scirocco aus Süd, den man vornehmlich im Winter oder Frühjahr sowie Herbst beachten muss. Man nennt ihn auch Jugo.

Hier eine Übersicht über die vorherrschenden Winde, Ihre Charakteristika und was zu beachten ist:

Die Bora ist der kalte Wind an der Adria

Die Bora fällt als kalter Fallwind fast senkrecht von den Gipfeln und Kämmen des berits genannten Küstengebirges zum Meer hinab. Sie geht einher mit sehr verschlechterten Sichtverhältnissen.
Warnende Vorboten der Bora sind drohend sich an den Gipfeln auftürmende „Wolkenmützen“, besonders deutlich erkennbar am Velebit-Gebirge im Norden und dem Mosor- bzw. Biokovo-Gebirge im Süden.
Eine Bora weht meist 2 - 3Tage, sie kann lokal auftreten und dauert dann weniger als 24 Stunden.

Gefährlich an der Bors ist ihr sehr kurzfristiges Auftreten - manchmal binnen weniger Stunden stürmt es mit dramatischen Windstärken.

Besonders die Gebirgseinschnitte zwischen größeren Massiven sind Einfallschneisen für knallharte BORA-Böen, ebenso Steiltäler. Segler sollten bei dieser Windlage schnellstens den nächsterreichbaren geschützten Hafen ansteuern.

Eine stark wehende Bora trifft besonders die Bucht von Triest, den Velebitski Kanal (hier die berüchtigte „Senjer Bora“), der Vinodolski Kanal, die Bucht von Novigrad, der Bereich von Šibenik und bei Split (besonders stark bei Vrulje und Omiš) sowie am Fuße des Biokovo-Gebirges Makarska.

Ebenso gefährdet ist die Bucht von Žuljana bei der Halbinsel Pelješac, die Mündung der Neretva und die Bucht Bucht von Kotor.

Schwächer weht die Bora an der Westküste von Istrien, an der Küste südlich von Biograd bis Trogir ebenso wie im Bereich von Poljice bis Dugi Rat sowie an der montenegrinischen Küste. Man kann als Faustregel sagen, daß die Bora am schwächsten auftritt, wenn die Küstengebirge niedriger als 600 m sind oder weiter als 4 km vom Ufer entfernt liegen. 

Jugo ist der warme Wind der Adria

Der Jugoweht aus südöstlicher Richtung entlang der östlichen Adriaküste, ausgelöst von einem Tiefdruckgebiet über dem adriatischen Raum. Er führt bei fallendem Luftdruck Wolken und Regen mit sich. Da der Jugo sich sehr langsam entwickelt, ist er schon 2-3 Tage vorher erkennbar. Der Jugo weht fünf bis sieben Tage ¦ im Winterhalbjahr auch länger. 
Eine Variante ist der sogenannte Trockene Jugo, der ebenfalls mehrere Tage, allerdings ohne Regen, weht.

Im Unterschied zur Bora ist der Jugo ein konstanter Wind, der normalerweise phasenweise leicht auffrischt und wieder abflaut. 

Maestral

Der Maestrale gilt als sommerlicher Freund aller Segler, da er während der größten Sommerhitze ein angenehmes Lüftchen bringt. Der Maestrale weht als thermischer Tageswind beständig und leicht aus nordwestlicher Richtung. Man kennt ihn vom Frühling bis zum Herbst, in den Monaten Juli und August am stärksten bemerkbar. 
Üblicherweise kommt der Maestrale morgens zwischen neun und zehn Uhr, nimmt dann gemächlich zu, um am Nachmittag seine größte Kraft zu erreichen. Er kommt mit Sonnenuntergang ganz plötzlich zum Erliegen. Er ist im nördlichen Teil der Adria schwächer als im südlichen. 

Tramontana

Der Name dieses Nordwindes bedeutet „Wind, der über die Berge herüberweht“. Die Tramontana weht als kühler Tageswind, der normalerweise moderat weht, der aber auch durchaus schon mal kräftig und stoßweise aufbrisen kann. Er ist zumeist mit schönem Wetter verbunden.

Levanat

Der mäßige und nur selten starke Levanat bringt wolkenreiches, feuchtes und regnerisches Wetter mit sich . Levantara wird er genannt, wenn er heftiger ist. Ein eher ungefährlicher Schlechtwetterwind.

Oštro

Der Südwind Oštro oder loštrac kommt - wie der Scirocco oder Jugo aus dem Süden. Er ist ein warmer und feuchter Wind, der in kurzer Zeit erhebliche Stärken entwickeln kann. Schwachwindiger Oštro wird Loštrin genannt, die starkwindige Variante loštracina.

Lebiæ

Lebiæ oder Garbin nennt man im Adriaraum Wind aus Südwest. 
Er führt trockene und warme Luft mit sich und folgt nach dem Abklingen des Jugo, wenn ein Mittelmeertief sich vom Meer in Richtung der westlichen oder zentralen Landesteile Kroatiens verlagert . Der Lebiæ ist kurz, kann dafür aber ausgesprochen heftig blasen. Dann spricht man von Lebiæada.

Er verursacht auch gefährliche Kreuzseen, und kann in flachen, nach Südwesten offenen Hafenbuchten zu Überschwemmungen führen. 
Der Garbin (auch: Grbin, Garbinada, abgeleitet vom arabischen gharbi) ist ein sehr starker, jedoch nur kurz wehender Wind aus Südwest oder Süd-Südwest.

Hier gibt es einen

Wetterbericht Kroatien

 

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